Tipps, die Ihrem Baby beim Bäuerchen helfen

Ab und zu müssen wir alle einmal aufstoßen, mehr oder weniger diskret. Bei einem Baby ist das Bäuerchen jedoch ein regelrechtes Klischee, das wir verinnerlicht haben. Wird das Baby auf die richtige Weise an die Brust gelegt oder mit der Flasche gefüttert, besteht nur eine geringe Chance, dass das Baby zu viel Luft schluckt. Geschieht dies doch einmal, hat Ihr Baby nach dem Füttern möglicherweise Probleme mit einem festsitzenden Bäuerchen. In diesem Blog lesen Sie, was Sie dann am besten tun können.

3 gute Möglichkeiten, Ihr Baby aufstoßen zu lassen:

  1. Halten Sie Ihr Baby in nach vorne geneigter bis waagrechter Haltung.

  2. Streichen Sie Ihrem Baby sanft über den Rücken oder klopfen Sie leicht auf die Windel. Vermeiden Sie Schütteln oder hartes Klopfen.

  3. Legen Sie den Bauch Ihres Babys gegen Ihre Schulter oder Ihr Knie, so dass ein leichter Druck entsteht oder halten Sie es mit Ihrer Hand unter seinem Bäuchlein.

Tipp: Halten Sie ein Spucktuch parat. Oft kommt beim ersehnten Bäuerchen der letzte Schluck Milch mit heraus.

Tipps, die Ihrem Baby beim Bäuerchen helfen

Wie vermeiden Sie Bäuerchen bei Flaschenfütterung?

  1. Die beste Art, Ihrem Baby die Flasche zu geben, ist eine Haltung, die Ihr Baby auch beim Stillen mit der Brust einnehmen würde. Streichen Sie mit dem Flaschensauger zunächst sanft über Lippen und Kinn Ihres Babys, um den Such- und Saugreflex zu stimulieren. Findet Ihr Baby den Sauger, führen Sie ihn bis zum Ansatz in den Mund ein.
  2. Gerührt, nicht geschüttelt. Dies gilt auch für die Zubereitung der Babyflasche mit Milchpulver, damit sich keine Luftblasen in der Nahrung bilden. Rühren Sie das Pulver immer mit warmem Wasser an, so vermeiden Sie Klumpenbildung.
  3. Verwenden Sie eine Babyflasche mit Anti-Kolik System, möglichst mit einem Entlüftungsventil am Boden der Flasche. Dieses Ventil verhindert, dass Luft in die Nahrung eindringt. Die Difrax S-Flasche ermöglicht mit ihrer ergonomischen Form, dass der Flaschensauger konstant mit Nahrung gefüllt bleibt und Ihr Baby bis zum letzten Tropfen Milch statt Luft schluckt.

Brustfütterung und Aufstoßen

Legen Sie Ihr Kleines auf die richtige Weise zum Stillen an, kann es an Ihrer Brust praktisch keine Luft schlucken. Die Brust selbst ist luftfrei und Ihr Baby umschließt die gesamte Brustwarze mit seinem Mund, so dass auch von außen keine Luft eindringen kann. Daher haben Babys, die gestillt werden, meist weniger Probleme mit Spucken und Aufstoßen.

In welchen Fällen Ihr Baby auch bei Brustfütterung aufstoßen muss:

  • Manchmal braucht Ihr Baby anfangs noch etwas Übung, die Brustwarze im Mund zu behalten und schluckt beim wiederholten Ansaugen Luft.

  • Oft fließt die Milch zu schnell aus der Brust. Dies geschieht bei Frauen mit einem starken Milchspendereflex. Anfangs kann Ihr Baby die Trinkmenge noch nicht gut dosieren, daher setzt es häufig ab und schluckt beim erneuten Ansaugen Luft. Wie bei allem heißt es auch hier: Übung macht den Meister!