Baby Blähungen: Ursachen und Tipps

Ursachen von Bauchkrämpfen bei Babys

Viele Babys haben in den ersten Lebensmonaten unter Bauchkrämpfen, Blähungen und Koliken zu leiden. Dies kann sehr unangenehm für das Baby sowie die besorgten Eltern sein. In diesem Blog erklären wir Ihnen, wie Sie Bauchkrämpfe bei Ihrem Baby erkennen und geben Ihnen nützliche Tipps, wie Sie Blähungen und Bauchkrämpfe am besten lindern oder sogar verhindern können.

Baby Bauchkrämpfe erkennen

An einer Reihe von Symptomen können Sie erkennen, ob Ihr Baby unter Bauchkrämpfen oder Blähungen leidet:

  • Ihr Baby weint langanhaltend, ohne ersichtlichen Grund.
  • Das Bäuchlein fühlt sich hart und verspannt an.
  • Ihr Baby krümmt den Rücken und zieht die Beinchen an oder nimmt eine Streckhaltung ein.
  • Ihr Baby ist sehr unruhig, strampelt oder windet sich.

Mögliche Ursachen von Bauchkrämpfen

Unreifer Magen-Darm-Trakt

Eine häufig vorkommende Ursache für Bauchkrämpfe bei Babys ist ein noch nicht vollständig ausgereifter Magen-Darm-Trakt. Vor der Geburt ist der Darm noch nicht sehr aktiv; nach der Geburt wird er plötzlich mit zahlreichen Aufgaben konfrontiert: Nahrung muss verdaut und anschließend ausgeschieden werden. Ist der Darm eines Babys noch nicht voll entwickelt, können in den ersten Wochen vermehrt Krämpfe oder Koliken auftreten.

Unreifer Magen-Darm-Trakt

Luftschlucken beim Trinken

Beim Stillen kann es vorkommen, dass die Milch zu stark aus der mütterlichen Brust strömt. Das Baby kann die Milchmenge noch nicht kontrolliert aufnehmen und schluckt bei seinen Trinkversuchen zu viel Luft.

Auch bei Flaschenfütterung kann Ihr Baby möglicherweise Luft schlucken. Bei einer gewöhnlichen Babyflasche bilden sich in der Milch oft Luftblasen, die das Baby dann mit der Nahrung zusammen schluckt. Diese Luftaufnahme verursacht bei vielen Babys Bauchkrämpfe, Blähungen und übermäßiges Spucken.

Zigarettenrauch

Auch Zigarettenrauch kann Bauchkrämpfe bei Ihrem Baby verursachen. Babys rauchender Mütter haben eine doppelt so hohe Chance auf Bauchkrämpfe wie Babys von Nichtraucherinnen.

Allergie oder Verstopfung

Schließlich gibt es auch Fälle, da ein Baby allergisch auf Milcheiweiß reagiert oder unter Verstopfung zu leiden hat. Weint Ihr Baby ohne Unterlass und ist nicht zu trösten, sollten Sie die Ursache für sein Unwohlsein von Ihrem Kinderarzt herausfinden lassen. 

Bauchkrämpfe beginnen meistens kurz nach der Geburt und sind in der sechsten Lebenswoche am stärksten. Nach ungefähr drei Monaten sind die Bauchkrämpfe gewöhnlich verschwunden, daher werden Sie auch Drei-Monats-Koliken genannt.

Wie können Sie Blähungen und Bauchkrämpfe bei Ihrem Baby lindern oder verhindern?

Es ist oft nicht möglich, Ihr Baby völlig von Bauchkrämpfen zu verschonen. Jedoch können in vielen Fällen zumindest die Symptome gelindert werden. Eine Möglichkeit zur Verhinderung von Blähungen und Bauchkrämpfen besteht darin, Ihr Baby beim Trinken möglichst wenig Luft schlucken zu lassen. Ein Anti-Kolik-System in der Babyflasche kann hierbei enorm helfen. Anti-Kolik bedeutet Anti-Bauchkrampf. Es sind verschiedene Arten von Anti-Kolik-Systemen erhältlich, die der Vorbeugung von Bauchkrämpfen Ihres Babys dienen. Sind Sie neugierig, welche Systeme es gibt? Lesen Sie gerne unseren Blog Weniger Bauchkrämpfe mit Anti-Kolik Babyflasche.

Anti-Colic S-fles Difrax

Weitere Tipps gegen Bauchkrämpfe:

  • Vermeiden Sie ständigen Wechsel im Ernährungsplan Ihres Babys. Das noch junge Verdauungssystem muss sich ansonsten jedes Mal neu einstellen.
  • Bei Fertignahrung können Sie auf eine andere (laktosefreie) Marke oder Sorte umsteigen.
  • Nehmen Sie sich genug Zeit für Ihr Baby. Die Fütterung darf durchaus 20 Minuten dauern.
  • Leert Ihr Baby seine Flasche zu schnell, können Sie einen Flaschensauger mit kleinerer Öffnung ausprobieren oder öfters eine kleine Trinkpause einlegen.
  • Achten Sie bei der Flaschenfütterung darauf, dass der Flaschensauger stets vollständig mit Milch gefüllt ist. Bilden sich Luftblasen im Sauger, schluckt Ihr Baby diese mit.
  • Lassen Sie Ihr Baby nach der Fütterung ein Bäuerchen machen. So kann geschluckte Luft entweichen, bevor sie in den Magen-Darm-Trakt gelangt.